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  1. #1
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    Default 7,5 cm Pzgr. 40 W

    Im verloren gegangenem Forum, gab es eine Beitrage zur 7,5 cm Pzgr. 40 (w), ich möchte die Diskussion dazu gerne weiterführen.

    Wozu diente diese Granate, manche sagen es war eine Panzergranate, manche sagen es ist eine Übungsgranate.
    In den Dienstvorschriften steht es in die gleiche Rubrik wie die übrige Gefechtsmunition aber, es gibt offenbar auch Listen wo es zu der Übungsmunition gerechnet wird.

    Offenbar bedeutet der "W", Weicheisen, was war aber die genaue Wirkung und warum wurde
    speziell angegeben das die Granate aus Weicheisen war ?
    Das muss doch einen Grund haben.

    Ist es eine Übungsgranate ?
    Warum gab es dann auch noch eine Pzgr 40 Üb ?
    Und warum wurde die "W" Granate dann nicht als Übungsgranate gestempelt ?



    In the lost forum, there was a Topic concerning the 7,5 cm Pzgr. 40 (w), i would like to continue the diskussion about this shell.

    What was the purpose of this shell, some say it was an Armour-piercing shell, others say it was meant for practice.
    In the manuels it is listed in the same category as the other "combat" ammunition, but, apparently in some cases it is catagorized as practice ammunition.

    Apparently the "W" means "Weicheisen" (soft iron), how did the shell work and why was it very clearly marked as being made of soft iron ?
    This must have been done for a reason.

    Ist it a practice shell ?
    Then why was a Pzgr. 40 Üb (practice) made as well ?
    And why wasn't the "W" shell marked as a " Übungsgranate" as well ?
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    Zünder





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  2. #2
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    Default 7,5cm Pzgr. 40 W

    Ja, Zünder. Da hast du den aktuellen Wissensstand gut zusammen gefasst. Auch ich frage mich schon seit langem, was es mit diesem Geschoß auf sich hatte. Von wenigen Tagen habe ich eine Kopie der "Geräteliste" der deutschen Wehrmacht bekommen. Dort steht die Pzgr. 40 W unter allen anderen 7,5cm Üb-Geschoßen aufgelistet. Ein Hinweis, dass es auch ein Üb-Geschoß ist? Ich denke, ja. Interessant: die 7,5cm Pzgr 40 Üb, die es ja auch gegeben hat, ist dort nicht aufgeführt. Das könnte vielleicht bedeuten, dass die 40 Üb durch die 40 W ersetzt worden ist.
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    Salamon

  3. #3
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    Aber warum werden alle Granaten als Übungsgeschosse bezeichnet, ausser diese 2 ?

    Es war doch normal das Übungsgeschosse mit Üb gekennzeichnet waren, nur die "W" Geschosse nicht, und diese Ausnahme finde ich komisch.

    Aus welchem Stahl oder besser gesagt Stahlhärte wurde denn die Übungsgeschosse hergestellt ?
    Zünder





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  4. #4
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    Default 7,5cm Pzgr. 40 W

    Hmm, gute Frage, Zünder. Ist schon seltsam, dass alle anderen als Übungsgeschoße bezeichnet werden. Ob Üb-Geschoße aus anderem Stahl waren als die scharfen Geschoße weiß ich nicht. Ich denke aber, das wäre ein zusätzlicher Aufwand gewesen und deshalb waren sie wohl aus der laufenden Fertigung entnommen, als Üb gestempelt und blind geladen worden. Aber andererseits: unnötigen Aufwand hat die deutsche Wehrmacht nie gescheut.
    Salamon

  5. #5
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    ich könnte mir gut vorstellen, das es eine verwendung für sowol als auch für die (W) versionen gab.

    billig in der herstellung daher auch als ü mun verwendbar... und gutgenug um kleinere sachen wegzublasen.

    würde die auflistung in beiden sparten erklären.

  6. #6
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    Würde ein Geschoss aus weicheisen einen dünnere Stahlplatte aber durchschlagen oder biegt er nur ?
    Eine dünne Stahlplatte ist flexibel und kann dadurch viel Kraft aufnehmen und weiterleiten.

    2 Funktionen in ein Geschoss, ich weiss es nicht, konnte aber sein.
    Aber besonderes im so einem Fall wurde es die Benützer ganz deutlich gemacht werden, das es ein mehrzwecksgeschoss ist, und das sehe ich nirgendwo.
    Zünder





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  7. #7
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    Manfred Stegmüllers Buch : "Von Flanschgeschossen und Wolframkernen" erwähnt auf Seite 79 die Pzgr. 40 (W).

    "Abbildung 8: die 7,5 cm Pzgrpatr. 40 (W) geriet bei zunehmenden Wolframmangel zum Ersatz. Sie hatte keinen Hartkern, sondern bestand aus einem zylindrischen Stahlkörper und einer ballistischen Haube ".

    Aber wichtiger noch ist eine kopie eines Dienstvorschrift o.ä, da steht: "7,5 cm Pzgr Patr. 40 (W) Kw K 40 : Brenndauer der L'spur 6,5 Sek.
    Gute Durchschlagsleistungen sind nur bis zu einer Kampfentfernung von 1000 m zu erwarten".
    Also ist die pzgr. 40 (W) laut dieser Quote ein richtige Pzgr !

    Wenn soll mann jetzt glauben ?
    Zünder





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  8. #8
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    Ist ein zylindrischer Eisenklotz ein Ersatz für eine Panzergranate mit Wolframkern? Und gegen was sind gute Durchschlagsleistungen bei Entfernungen unter 1000m zu erwarten? Sicher nicht gegen die Frontpanzerung eines T 34. Oder sehe ich das falsch?
    Salamon

  9. #9
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    Nein, das siehst du richtig.
    Tatsache bleibt das es offenbar keine eindeutige antwort gibt, die verschiedene Brunnen haben mehrere erklärungen.

    Es macht die Granate aber um so interessanter.
    Zünder





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  10. #10
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    Modernste Panzergeschosse ,sogenannte Wuchtgranaten,arbeiten nach einem anderen Prinzip-sie schlagen nicht unbedingt durch,aber auf der anderen Seite der Panzerung lösen sich große Teile der Stahlplatte und richten verheerende Zerstörungen an.So ähnlich wie die aufgehängten Stahlkugeln-vorn anclicken ,die in der Mitte bewegen sich nicht,nur die letzte fliegt weg.
    Letztendlich kommt es nur auf die Masse und die Geschwindigkeit an-man könnte sogar Blei nehmen,wenn man es ausreichend beschleunigt-ideal sind Schwermetalle wie Wolfram oder Uran.
    Vielleicht ist das hier ein Protagonist der Wuchtgeschosse-
    schlägt nicht durch,aber prallt aufgrund der geringen Härte auch nicht ab-drückt sich platt und giebt die Energie ans Zielmedium ab.

    Lothar
    STVPRVM DAMNATVM

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